Verwendung: Immer die empfohlene Belichtungszeit der Kamera vor Anbringen des Filters nehmen?

Ich bin, was die Nutzung von ND-Filtern angeht, ein noch blutigerer Anfänger, als ich es in Sachen Fotografie bin und möchte euch daher eine Frage zur Verwendung stellen:

Ist es in jedem Fall notwendig, vor der Nutzung eines Filters die Kamera die empfohlene Belichtungszeit ermitteln zu lassen, um im Anschluss den Wert zu berechnen?

Ich habe einen variablen Filter - könnte man nicht auf Stufe null die Kamera messen lassen, dann berechnen, um im Anschluss die passende Stufe auszuwählen?

Hintergrund meiner Frage ist, dass ich den Filter gern am Objektiv lassen würde, um ständiges An- und Abschrauben zu vermeiden.

Hallo @sven
das wäre einer der möglichen Wege. Wobei Du am besten ganz ohne Filter die Blende, ISO und Belichtungszeit ermittelst. Dann auf manuell stellen und die Einstellungen der Automatik übernehmen.
Dann fix die Belichtungszeit in die ND-Filterapp und dieser auch die Zielbelichtungszeit mitteilen, schon weiß ich welchen ND-Filter ich brauche. Zur Not, wenn man keinen passenden ND hat, kann man auch mit Blende und Belichtungszeit in der App rechnen.

Hmm, genau dieses An- und Abschrauben wollte ich ja eigentlich verhindern. Vielleicht muss ich mich einfach damit abfinden, dass ND-Filter nicht für Schnappschüsse geeignet sind. :thinking:

eher für Lichtspurenfotos

Werden die Filter nicht auch für lange Belichtungszeiten in praller Sonne genutzt? Dort habe ich jedenfalls den primären Einsatzzweck verortet.

Genau Du willst die Zeit der Belichtung erhöhen… Egal ob für Lichter in der Nacht oder für einen Wasserfall am Tag. Ich nehme sie nur viel lieber in der Nacht, da mir die Bilder besser gefallen.
Hier mal etwas mit ND32

Okay, mir war nicht bewusst, dass die Filter auch nachts zum Einsatz kommen. Stimmt natürlich - mehr Licht ist mehr Licht. :man_shrugging: